Ganz toll. Aufwendig produziert. Schöner Sound. Etwas für Typofans.
Gefunden bei den Jungs vom Fontblog drüben. BTW – ich weiss nicht, ob Sie’s schon wussten – eine hochspannende und inspirative Quelle für die typografisch Interessierten.
Ganz toll. Aufwendig produziert. Schöner Sound. Etwas für Typofans.
Gefunden bei den Jungs vom Fontblog drüben. BTW – ich weiss nicht, ob Sie’s schon wussten – eine hochspannende und inspirative Quelle für die typografisch Interessierten.
Das Wochenende war zwar kürzer als gewohnt, bot aber doch noch eine Gelegenheit, entspannt in die Küche zu stehen und aus dem Kühlschrankinhalt Feines zu zaubern. Geschnetzteltes vom Bio-Truthahn aus dem Entlebuch lag zuoberst, daneben ein feiner hausgemachter Kuchenteig (hier im Blog auch schon einmal erwähnt). Höchste Zeit also für eine ganz simple Gemüse-Truthahn-Wähe:
Den geschnetzelten Puter scharf anbraten, würzen und beiseite stellen. Dann fein geschnittenen Peperoncino (hab beim Schneiden die Latex-Handschuhe vergessen – dreimal dürft ihr raten, mit welcher Hand ich mir anderntags beim Aufstehen im Halbschlaf intensiv die Augen gerieben habe…), Zwiebel und Lauch dünsten, Peperoni dazu, abschmecken und zusammen mit dem Fleisch auf den Teig legen. Darauf habe ich eine Mixtur aus Kräuterfrischkäse und Rahm gegossen. Schliesslich flogen noch eine Handvoll Flocken von einem fantastischen Puschlaver Käse vom Wochenmarkt auf die ganze Pracht. Ab in den Ofen und nach gebührender Wartezeit geniessen:
Hallo Körper, Kreislauf, Stoffwechsel und Motorik es ist Morgen und ich wäre froh wenn ihr etwas mehr Teamgeist zeigen könntet!
(Tweet von manulufu, thx to Franziska@drs3)
Genau so fühlt es sich an, wenn man nach einer anstrengenden Woche auch am Samstag um 5 aufstehen darf, um arbeiten zu gehen. Besuchstag rulez!
Jahre ist es her, dass ich mich einmal im Gnocchi-Selbstbau versucht habe. Und zwar so ganz richtig: Kartoffeln kochen, passieren, mit anderen Zutaten zu einem feinen Teig vermengen, ruhen lassen, undsoweiter. Stunden später sind die fast fertigen Klümpchen im Salzwasser zu Kartoffelstock verkommen. Die frustrierende Erfahrung führte zur Erkenntnis, dass man Gnocchi beim Grossverteiler als Frischprodukt aus dem Plastikbeutel kaufen darf.
Ich hielt mich eisern daran, bis ich letzthin über die «Gnocchi sciuè sciuè» gestolpert bin: Für zwei Personen wird aus 200 g Mehl, 220 ml Wasser und einem Kaffeelöffel Salz ein Brandteig produziert. (Für die Unkundigen: Wasser und Salz aufkochen, Mehl im Sturz beifügen, auf dem Herd rühren, bis die Kelle im Klumpen stecken bleibt.) Bei mir war noch eine Handvoll Thymian mit im Teig.
Den fertigen Teigklumpen lässt man eine halbe Stunde mit Folie bedeckt ruhen. Kleine Stücke davon werden dann von Hand auf etwas Mehl zu ringfingerdicken Würstchen gerollt und mit einem Messer zu Gnocchini geschnitten.
Gnocchini, unbedingt, denn wenn die Teile grösser sind, merkt man beim Essen die im Vergleich zu Kartoffelgnocchi gummigere Konsistenz.
Bis zu ihrem Bad im Salzwasser werden die Kleinen mit etwas Mehl bestäubt, damit nichts verklebt. Gekocht werden sie dann relativ kurz – halt bis sie im sprudelnden Wasser an die Oberfläche schwimmen.
Diesmal gabs ein ganz schlichtes Sösschen aus Peperoni, getrockneten Tomaten und Hirschwurstwürfeln dazu. Sehr schmackhaft! Die Gnocchi-Beutel bleiben in Zukunft im Regal hängen.
Ich gebs ja zu, auch ich verwende bisweilen Passwörter mit eher geringem Schwierigkeitsgrad. Gezwungenermassen zum Beispiel bei meinen Geldkarten, die sich mit vierstelligen numerischen Codes begnügen. Aber auch freiwillig: Ein Router, der nur im Heimnetzwerk erreichbar ist, muss nicht gleich aufwendig abgesichert sein wie der Domainserver für ein KMU, den ich von aussen her administrieren kann, und dessen Passwortabfrage damit automatisch theoretisch jedem Internetnutzer offen steht.
Gänzlich banal sind aber auch meine einfachsten Passwörter nie. Mit einer Wörterbuchattacke ist ihnen niemals beizukommen. Ich hätte es also nicht in die Top 50 geschafft:
Das Online-Medienunternehmen und Blog-Netzwerk Gawker hatte letzthin eine Panne zu vermelden, bei der knapp 200’000 Nutzer-Passwörter an die Öffentlichkeit gekommen waren. Die obige Liste ist eine Zusammenstellung der 50 häufigst vorkommenden Passwörter der geleakten Benutzerkonten. Erschütternd! Dabei sind Passwortgeneratoren weit verbreitet und im Paranoiafall auch schnell selbst programmiert. Und btw: Mein einfachstes Passwort (sieben Stellen) kann ich auf meiner Notebooktastatur schneller tippen als «123456», was für des Zehnfingerschreibens mächtige Personen ja eher mühsam ist.
Client: «I’m afraid I can’t afford the monthly figure at the moment.»
Me: «Oh no – that’s hourly.»
Client: «I could get a stripper for that!»
Me: «If she’s as good with Photoshop as I am, then she is the better deal.»
Kommt wohl jedem selbständig tätigen Informatiker bekannt vor. Hat sich bei mir allerdings (noch) nicht im Wortlaut abgespielt :-)
Gefunden bei den sehr empfehlenswerten Clients from Hell.

How hard can it be? Wir hattens schon einmal davon, von diesem unglaublich tollen Gerät mit dem laut Eigenwerbung «world’s most advanced mobile OS». Bei der Umstellung auf Winterzeit im vergangenen Oktober weckten plötzlich alle Nicht-Einzel-Alarme eine Stunde zu spät. Diesmal sind es die Einmal-Alarme, die seit dem ersten Januar überhaupt nicht funktionieren.
Da erscheinen meine Wünsche zur Funktionalität des Weckers (eben: Jedes Gratis-No-Frills-Mobile weckt mich mit einem beliebigen mp3-File aus dem Speicher) schon ordentlich übertrieben, wenn es bereits in den Grundsätzen hapert. Oder wie es ein Kommentator auf engadget ausdrückt:
What’s especially strange to me is that the iPhone alarm app is one of the most feature-deprived alarms I’ve ever seen on a mobile device, and it seems to struggle with basic concepts like «is it currently the time the alarm is set for?»
Das Stockholm-Syndrom ist allmählich am Abklingen: Mein nächstes Smartphone muss nun wirklich nicht mehr zwingend solche Amateur-Bananenware sein. (Wenn es nur in Verarbeitung und Handhabung ähnlich tolle Geräte gäbe!)
Heuer ein bisschen später als auch schon. Der offizielle und wichtige Wendepunkt im Jahr wird dann aber trotzdem gebührend gefeiert werden. Heute Abend mit einem tollen Essen. Endlich gehts wieder bergauf!
Der Google-Dienst liess und lässt – wie vielerorts zu lesen – in Deutschland offenbar die Wellen hochgehen. Bürgerinitiativen werden gebildet, sogar der oberste Datenschützer schaltet sich ein. Ich verstehe den Rummel ja nicht. Und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Einbrecher Street View nutzen werden, um ihre Beutezüge zu planen.
Toll aber finde ich dieses Eigentor, selten so gelacht: Rund um die ganze Diskussion um den Start von Street View in Deutschland war folgender Zeitungsartikel zu lesen:

Quelle: rp online
Wir fassen kurz zusammen: Google veröffentlicht auf Street View Fotos von Häusern. Keine aktuellen Echtzeitbilder, wie es so viele schlecht informierten Street-View-Gegner befürchten. Die im Artikel erwähnten besorgten Düsseldorfer wollen das nicht. Wollen, dass ihr Haus dort nur verpixelt erscheint. Sehen aber kein Problem damit, vor ihrem Haus fotografiert und mit Namen versehen für alle Ewigkeit im Internet vertreten zu sein.
(Disclaimer zum Veröffentlichungsdatum: Ja, ich weiss, dass der Spass bereits vor vier Monaten durchs Internet getrieben wurde, es gibt tolle zynische Blogposts dazu. Ungefähr so lange liegt der Artikel hier auch schon in der Entwurfs-Warteschlange; ich bin gerade daran, Pendenzen abzuarbeiten…)
Am Samstag durfte ich beim Umzug eines wunderschönen alten und sauschweren Klaviers (aus dem Hause Burger & Jacobi) zuschauen. Die enge Treppe war selbst für die des Instrumente Schleppens kundigen Männer eine Herausforderung und elende Plackerei. Als Hommage an die Jungs von Siegenthalers Transportfirma (irgendwo aus dem Bernischen) passt das tolle Video bestens, das ich eben gefunden habe: