Datenschutz

Der Google-Dienst liess und lässt – wie vielerorts zu lesen – in Deutschland offenbar die Wellen hochgehen. Bürgerinitiativen werden gebildet, sogar der oberste Datenschützer schaltet sich ein. Ich verstehe den Rummel ja nicht. Und kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Einbrecher Street View nutzen werden, um ihre Beutezüge zu planen.

Toll aber finde ich dieses Eigentor, selten so gelacht: Rund um die ganze Diskussion um den Start von Street View in Deutschland war folgender Zeitungsartikel zu lesen:


Quelle: rp online

Wir fassen kurz zusammen: Google veröffentlicht auf Street View Fotos von Häusern. Keine aktuellen Echtzeitbilder, wie es so viele schlecht informierten Street-View-Gegner befürchten. Die im Artikel erwähnten besorgten Düsseldorfer wollen das nicht. Wollen, dass ihr Haus dort nur verpixelt erscheint. Sehen aber kein Problem damit, vor ihrem Haus fotografiert und mit Namen versehen für alle Ewigkeit im Internet vertreten zu sein.

(Disclaimer zum Veröffentlichungsdatum: Ja, ich weiss, dass der Spass bereits vor vier Monaten durchs Internet getrieben wurde, es gibt tolle zynische Blogposts dazu. Ungefähr so lange liegt der Artikel hier auch schon in der Entwurfs-Warteschlange; ich bin gerade daran, Pendenzen abzuarbeiten…)

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