What have I done

You are my everything
My head and my heart, my mind, my wing
I couldn’t give all again
I’m never sure of anything with you

The jokes, the laughs, the teardrops too
The games, the fun, the travels too
Yes, I’ll go through it all with you
All good things now come from you

I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I’m damned to feel the way I do
What have I done to fall so hard for you?

I give my everything
My head and my heart, my mind, my wing
The past, the present, tomorrow too
I’ll spend my final day with you

I hope you feel the way I do
I hope you give yourself up too
I’m damned to feel the way I do
What have I done to fall so hard for you?

Anna Ternheim

Server for Dummies

Server für Dummies

Zu einem neu angeschafften HP-Rackserver zwecks redundanter Stromversorgung gleich zu Beginn ein zusätzliches Netzteil angeschafft. Das Teil ist wunderbar kompakt – hochstehende Serverhardware halt – und wird in einer lächerlich grossen Kartonkiste geliefert, in der neben dem Netzgerät locker noch eine zusammengefaltete ausgewachsene Katze Platz gefunden hätte. Das Beste ist dann aber der Beipackzettel mit den «Installation Instructions» (siehe Bild). Wir rufen uns in Erinnerung: Serverhardware wird in aller Regel von Profis angeschafft und installiert.

Mich quält nun die Frage, ob die HP-Leute uns Admins nicht zutrauen, das Netzteil ohne Anleitung einbauen zu können (und seien wir ehrlich: jeder Mensch mit zwei Händen und einem halben Gehirn schafft das ohne Schwierigkeiten; eigentlich reicht auch eine Hand), oder ob sie den Beipackzettel aufgrund von Kundenreaktionen (Kurzschlüsse, Feuersbrünste, etc.) den Paketen beilegen.

Die im Karton mitgelieferte CD zu den Themen «Safety, Disposal, (sic!) and Environmental» ist dann noch das Sahnehäubchen der ganzen Vorstellung.

wie wahr

I think computer viruses should count as life. I think it says something about human nature that the only form of life we have created so far is purely destructive. We’ve created life in our own image.

Stephen Hawking

Pedro Lenz

Das nenn ich tolle Slam-Poetry!

so müssen Tage enden

wiederhergestellte Work-Life-Balance

Als Luzerner bin ich ja bekennender Eichhof-Fan. Aber nicht erst seitdem auch «unsere» Brauerei einem Multi gehört, sympathisiere ich mit den unzähligen Kleinbrauereien im Land. Meiner charmanten Begleitung heute Abend verdanke ich den Geheimtipp der kleinen Bar gleich um die Ecke, die das Bier einer kleinen jurassischen Brauerei auf der Karte hat. Ein Glas oder zwei von dem, ein toller Gemüse-Wrap und anregendes Geplauder – solche Aktivitäten müssten von den Krankenkassen subventioniert werden, Stichwort Work-Life-Balance!

C8H10N4O2

It is inhumane, in my opinion, to force people who have a genuine medical need for coffee to wait in line behind people who apparently view it as some kind of recreational activity. I bet this kind of thing does not happen to heroin addicts. I bet that when serious heroin addicts go to purchase their heroin, they do not tolerate waiting in line while some dilettante in front of them orders a hazelnut smack-a-cino with cinnamon sprinkles.

Dave Barry

Ich muss ja meine Kaffeemaschine aus der Schmiede des grossen Blechkapselherstellers, der den Herrn Clooney unter Vertrag hat, mit niemandem teilen – die Gefahr des Schlangestehens frühmorgens entfällt also gücklicherweise.

Fenchel im Schlafrock

chef at work

Im Oktober in einem tollen Lager mit wunderbaren Jugendlichen gekocht. Mein absolutes Knüller-Rezept für Fenchel-AnfängerInnen. Damit habe ich schon manche Fenchel-Kritikerin überzeugt. Wohl auch den einen oder die andere unter den abenteuerlustigen Lagerteilnehmern.

Für den kleineren Haushalt sieht das Rezept folgendermassen aus (ergibt 8 Fenchelpäckli):

2 kleine Fenchelknollen
1 rund ausgewallter Kuchen- oder Blätterteig (28cm)
8 Tranchen Landrauchschinken oder etwas Edles und Rohes vom Italiener
ca. 80 g Kräuterfrischkäse
wenig Milch oder Rahm

Fenchel in Schnitze vierteln und im Dampfkörbchen weich garen.

Teig auslegen und achteln. Auf jeden der acht Sektoren eine zusammengefaltete Tranche Schinken legen. Frischkäse mit wenig Milch zu einer streichfähigen Masse mischen und ca. 1 KL auf jede Schinkentranche geben. Die etwas ausgekühlten Fenchelschnitze leicht salzen und darauf legen, danach die Teigdreiecke zu kleinen Päckli wickeln.
Was an Frischkäse übrig geblieben ist, mit Milch oder Rahm aufgiessen und damit die Teigpakete bepinseln. Nach ca. 15 Minuten bei mindestens 220 °C ergeben die Fenchel zusammen mit einer Portion Salat ein wunderbares Essen.

Fenchel fertig verpackt und gebacken

gesunder Hochgenuss

Schokolade in ihren besten Formen

Für wirklich gute Schokolade kommt man nicht an den Produkten der Firma Felchlin vorbei. Das behaupte nicht nur ich: Geht zum Konditor eures Vertrauens und fragt, woher er seine Schokolade bezieht. Um meine Interessenbindungen offenzulegen: Bei mir gibts keine gesponserten Artikel. Den mitlesenden Felchlin-Managern sei allerdings gesagt, dass mein Limbisches System leicht beeinflussbar ist.

Der Kuchen im Hintergrund verdankt seine Schokoladigkeit der Couverture im Vordergrund: Maracaibo clasificado 65%, eine Schokolade aus venezolanischem Criollo-Edelkakao.  Böse Zungen mögen behaupten, dass der Kuchen auch mit dunkler M-Budget-Schokolade gut schmeckt. Eine Anfeindung, die der Gourmet mit wissendem Lächeln wegsteckt.

Die Köstlichkeit bäckt sich ganz einfach:

200 g dunkle Couverture, vorzugsweise von Felchlin
125 g Butter
150 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
Zimt nach Belieben
200 g gemahlene Mandeln
4 EL Maizena

Die Couverture im Wasserbad gemütlich schmelzen lassen (andere empfehlen die mit-heissem-Wasser-übergiessen-und-hoffen-dass-die-schoggi-nicht-wässrig-wird-Methode; seit ich im Besitz einer wunderbaren halbrunden Chromstahlschüssel bin, mach ichs gerne wie die Profis).

Butter, Zucker, Eier, Salz mit dem Mixer gut schaumig rühren. Im Advent gibt ein grosszügiger Schuss Zimt eine sehr passende Zusatznote. Geschmolzene Schokolade beigeben und verrühren, zum Schluss Mandeln und Maizena daruntermischen.

Die ganze Pracht wird ca 50 Minuten bei 180 °C gebacken. Die übliche Stichprobe ist hier nicht so dienlich: Der Kuchen ist besser, wenn er innen noch ein bisschen klebrig ist.

Um auf den Titel zurückzukommen: Wenn man die Kalorienangaben ignoriert (und selbst wenn nicht): Etwas derart Gutes kann gar nicht ungesund sein!

Alien

Aliengemüse

Für dieses Ding brauchte ich doch eine gehörige Portion Mut. Könnte H.R. Gigers Feder entsprungen sein. Die Schärfe im Gemüsetopf drin war dann aber weniger ausserirdisch als homöopathisch.

Und der Veganer atmet stattdessen.

Steak vom Angus-Beef

Steak vom Angus-Beef (by Holzenfleisch GmbH). Ich liebe den Wochenmarkt in Luzern!
Wer könnte es schöner sagen als Claudio von den anonymen Köchen: «Ich bin überzeugt, das ist dann mindestens so gesund wie 2 Stunden meditieren.»

(Und ja, den Titel habe ich ebenfalls bei DER Selbsthilfegruppe geklaut.)

Steak vom Angus-Beef (by Holzenfleisch GmbH). Um es mit den anonymen Köchen zu sagen: «Ich bin überzeugt, das ist dann mindestens so gesund wie 2 Stunden meditieren.»