Schneller als erhofft, erfolgt morgen doch tatsächlich die Premiere mit den geschändeten Hühnern. Ein Gastro-Steamer in einer Grossküche ist das Werkzeug, die Hühner liegen zitternd bereit. (Sie zittern natürlich nicht in Erwartung des ihnen zu widerfahrenden Ungemachs, sondern weil ich auf die Schnelle leider keine frischen Viecher gefunden habe und auf Tiefkühlkost ausweichen musste.)
Nun bräuchte ich nur noch eine Erklärung, wieso es in Deutschland, dem Land der guten Biere, so schwierig ist, ein Bier in einer Dose zu bekommen. Und wegen des Aromas nach Möglichkeit ein nicht allzu hopfiges und eher dunkles Exemplar. Wir mussten etliche Läden abklappern. Liegt das am hier allgegenwärtigen Dosenpfand?
UPDATE: Die Einheimischen haben es mir bestätigt: Der Umsatz von Dosenbier ist offenbar tatsächlich seit Einführung des Dosenpfands merklich zurückgegangen.