Dividende

Sauber abgestimmt auf den Beginn der Fastenzeit beglückt mich das Bankinstitut des grossen gelben Lieferdienstes mit einem Paket:

Darin zwei Dutzend Pralinen aus der Qualitätsschmiede, begleitet mit den besten Wünschen, dem Hinweis auf ein gutes vergangenes Jahr und dem Dank für langjährige Treue – eine nette Idee, den Jahresabschluss nicht nur mit den Shareholdern zu feiern.

Der Mathematiker rechnet nach und merkt schnell, dass wohl nicht alle eineinhalb Millionen KundInnen zum erlesenen Kreis der Beschenkten gehören. Sonst wäre der feudale Gewinn schnell dahingeschmolzen.
Wieso um Himmels Willen gehöre ich wohl mit meinem bescheidenen Ersparten dazu? Erhellendes findet sich in der Presse: Postsprecher Alex Josty erwähnt als Kriterien Dauer und Qualität der Kundenbeziehung. Die qualitativ hochstehenden und also interessanten Kunden sollen über ihre Rentabilität und ihr Potenzial definiert sein. Da ich für den Betrieb nicht unbedingt wahnsinnig rentabel bin, scheint man sich bei der gelben Bank also Hoffnungen bezüglich meines Potentials zu machen. Schön!

2 Kommentare

  1. Susanne sagt:

    Gratulation. Auch ich glaube an dich!!! :-)
    Etwas neidische Grüsse von der leeren Pralinédose

  2. Andrix sagt:

    Qualitativ hochstehender Kunde grüsst qualitativ hochstehenden Kunden – Zürcher Potentiale sollen offenbar nicht in Versuchung des Fastenbrechens geführt werden. So trafen die süssen Dinger bei mir erst vergangenen Donnerstag ein. Auf dass sie ohne Hemmungen ihrer Bestimmung zugeführt werden…

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