♥ BBC

Ich hätte dank Internetradio ja problemlos Zugang zu allen möglichen BBC-Sendern. Zu mehr als den Global News (btw: ein absoluter Genuss; zweimal täglich 20 Minuten das Wichtigste aus der Welt in feinstem Oxford English), die ich regelmässig als Podcast auf dem Arbeitsweg höre, reicht es allerdings leider nur selten.

Aus der Zeit, als sogar noch die grossen Monty Pythons bei der BBC ihr Unwesen trieben, habe ich letzthin diesen hervorragenden Jingle gefunden. Mit dem neuen internationalen Frequenzplan, der Ende 1978 eingeführt worden ist, hat offenbar auch der britische Rundfunk etliche Radiofrequenzen anpassen müssen. Das wurde natürlich nicht einfach ganz dröge angekündigt, weit gefehlt! Es wurden die ehrwürdigen King’s Singers damit betraut, die Frequenzänderungen als Psalm anzusagen: Play 1. BBC Frequency Change Announcment

Ist das nicht wunderbar? Für SOLCHEN Service Public würde ich liebend gerne meine Rundfunkgebühren entrichten.

R.I.P.

Soeben wieder am eigenen Leib erfahren, was ich seit Jahren überall predige: Festplatten sind launisch und können ohne mit der Wimper zu zucken (haben ja auch keine) von einem Moment auf den nächsten Bootvorgang in Schönheit sterben. Bei mir wars eine gerade einmal sechs Monate alte sauteure SSD im Arbeitsnotebook.

Der professionelle Prediger hat selbstverständlich vorgesorgt. Ersatzplatte einbauen, ein halbwegs aktuelles System-Image zurückspielen, Updates durchfahren, Daten aktualisieren: Nach knapp vier Stunden ist das Gerät wieder einsatzbereit. Ärgerlich ist die Geschichte trotzdem. Wieso müssen SSDs so elend unzuverlässig sein?

In Foren wird gemunkelt, dass der Hersteller bei dieser Serie eine Ausfallquote von deutlich über 10% hat. Die Technologie scheint mir mitnichten ausgereift zu sein. Nichtsdestotrotz: In mein Notebook kommt mir keine herkömmliche Harddisk mehr. Erstens ist mir unterwegs im rumpelnden Bus arbeitend wohler mit möglichst wenig mechanischen Teilen. Und zweitens (ich hätte nicht gedacht, dass das derart massiv auffällt) ist der Geschwindigkeitsvorteil tatsächlich enorm: Nach einem halben Jahr mit SSD fühlt sich mein Notebook jetzt an wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Kaum auszuhalten!

frech

Es ist nicht weiter schwierig, den multimedial inszenierten Spendenmarathon von vorvergangener Woche zu kritisieren. Allzu einfach machen es einem die Produzentinnen und ausführenden Moderatoren.
Wenn nun aber eine Musikgruppe in den Affenkäfig eingeladen wird und einen Song zum Besten geben soll, wenn diese Gruppe sich innerhalb des Glaskastens stinkfrech und ganz subtil mit ihrem Lied über das ganze Charity-Gedöns lustig macht, dann braucht man dafür doch schon ganz andere Eier. Hier ist Heinz de Specht:

Hut ab, meine Herren, genial!

Link des Tages

Aus aktuellem Anlass – möge der Herr in was auch immer ruhen – das lustigste Tumblelog zum Thema: kim jong-il looking at things. Die Staatspropagandastelle muss den grossen Führer anscheinend sehr gerne beim Betrachten von Dingern abgelichtet haben!


© kimjongillookingatthings.tumblr.com

jeder Grappa zählt

…da machen wir selbstverständlich mit, solche Aktionen kann man unterstützen. Und da man sich diesen Frühwinter offenbar für Mütter einsetzen soll, erhebe ich gerne mein Glas. Lebe hoch!

Montagsarbeit

Keine Photoshop-Arbeit, ehrlich! Ein brandneues Notebook, geliefert zusammen mit zwei baugleichen Schwestern. Fast baugleich: Die Macke auf der Tastatur hat glücklicherweise nur das eine Gerät. Bin mal gespannt, was der Drei-Jahre-Vor-Ort-Service dazu sagen wird.

Unwort des Tages

JRZ. Die Propagandamaschinerie hat voll begonnen. JRZ. JRZ. JRZ. Drei ModeratorInnen im Studio, die über nichts anderes mehr berichten wollen. Die nächsten zehn Tage weckt mich garantiert ein anderer Radiosender.

nicht hilfreich

Na super. Aber woran sich der Exchange-Server verschluckt hat, vermag er mir trotz der spielerisch-eleganten Wiederholung nicht zu sagen. Selbstverständlich bringt auch der erneute Versuch nichts. Und ja, natürlich hab ich auf den Link unten links geklickt. Man darf ja noch träumen, dass solche Feedbacks einen Nutzen haben.

Video des Tages

Was für ein erfrischend grosszügiger Umgang mit Farbe! Die fertigen Kunstwerke müssen unheimlich schwer sein:

auf Bärensuche

Die Sommertouren sind bald alle aufgearbeitet. Bleibt noch jene hoch zur Bärenfalle, einem Pass zwischen der Beckenrieder Alp und Niederrickenbach. Heiss wars, und die 1100 Höhenmeter ab Oberdorf bei Beckenried waren eine Plackerei. Ein Glück gibts hoch oben im Tannibüel ein kleines Bergrestaurant, wo man nachtanken kann. Und von da weg wars dann auch nur noch ein Katzensprung bis zu den Bären hinauf.

Was folgte, war ein schöner geschwungener Trail nach Niederrickenbach, wo nach kurzer Schiebestrecke (die Leute dort scheinen überhaupt keinen Spass zu verstehen) ein gezackter technischer Steilhang im Wald folgte. Die halbe Innerschweiz schien an diesem Tag auf den Beinen zu sein: Der Parkplatz vor der Luftseilbahn in Dallenwil war jedenfalls heillos überlaufen.

Das lange Ausrollen zurück nach Luzern war dann wie immer business as usual und nicht weiter bemerkenswert.