Lage(r)bericht VII

Ein richtig gutes Risotto Milanese zum Wochenabschluss verlangt nach einem richtig guten Fond. Der Metzger meines Vertrauens hat mir zwei Suppenhühner geliefert. Eingetaucht in 10 l leicht gesalzenes Wasser und umgeben von je einem halben Dutzend Zwiebeln und Rüebli, einem Wirz und einem Lauchstengel – alles in handliche Brocken geschnitten – durften sie ein zwölfstündiges Bad geniessen. Die ersten paar Stunden sogar sehr heiss.

Dann ist Fischen angesagt: Die Hühner werden ausgenommen und das Fleisch fein geschnitten wieder in den Fond gelegt. Das wird den Risotto wunderbar bereichern. Das Gemüse wird beiseitegestellt und zu einer Suppe weiterverarbeitet.

Ob der Fond bis am Abend überleben wird, ist eine ganz andere Frage. Ich könnte literweise davon trinken!

Antworten