Entweder kaufe ich neue Musik ja im Onlineshop mit dem angebissenen Apfel (btw: Die Musikindustrie scheint noch immer nicht restlos aus dem Erfolg des ITMS gelernt zu haben. Meines Erachtens ist die supersimple Methode, wie man dort Musik kaufen kann, die einzige mit Zukunft.), oder ich kopiere sie von FreundInnen mit gutem Musikgeschmack. Was in der Schweiz glücklicherweise noch völlig legal ist.
Manchmal aber bringen mich interessante Zufälle zu ganz tollen Alben, wie neulich zu «Girls and Boys» von Ingrid Michaelson, das bei mir inzwischen bei den meistgehörten Scheiben gelandet ist.
Beim Launch des iPad in den USA schwirrten selbstgedrehte Videos von Technikbloggern und anderen durchs Netz, wo wir Europäer neidzerfressen die wichtigsten Funktionen des kleinen Computers quasi live begutachten konnten. Und einer dieser Blogger zeigte die Funktionalität des Medienplayers, indem er ein Lied von ebendieser Frau Michaelson abspielte. Selbst in der schlechten Qualität des Youtube-Videos kam die melancholisch schöne Stimme der Sängerin wunderbar zum Vorschein. iTunes anwerfen und die Platte kaufen war dann schnell erledigt.
Und nein, deswegen werde ich trotzdem kein iPad kaufen, obschon ich krankhafter Early Adopter und Technik-Geek bin. Aber zwischen iPhone und kleinem Notebook sehe ich keinen Anwendungszweck für ein drittes Gerät.