Experimentalküche

Aus frühester Kindheit sind sie mir noch bekannt, die CO2-betriebenen Schlagrahm-«Bläser». Und in meiner Erinnerung sind das gefährliche Geräte, die alle Schaltjahre einmal aus dem Schrank genommen wurden und bei deren Anwendung die Kinder besser nicht in der Küche waren.

Was für eine Offenbarung, dass ich in der Zwischenzeit in etlichen Rezepten Hinweise darauf gefunden habe, dass man das Mordinstrument nicht nur für langweiligen Schlagrahm, sondern für jede Art von Mousses (Plural von Mousse? Anwesende Germanistinnen bitte korrigierend eingreifen!) verwenden kann. Gekauft, getan. Jetzt schlummert in dem Ding eine Mischung aus Frischkäse, gerösteten Peperoni, geräucherer Forelle und anderen Nettigkeiten. Morgen wird dann Druck gemacht. Und ihr lest selbstverständlich hier reich bebildert, wie die Küche danach ausgesehen haben wird…

2 Kommentare

  1. Phemios sagt:

    …und in den Kommentaren, wie der vaporisierte Fisch geschmeckt haben wird!

  2. admin sagt:

    UPDATE 01:00 Uhr (der Wissenschaftlichkeit des Experiments verpflichtet): Die zu werdende Mousse im Kühlschrank sieht sehr ansehnlich aus. Die Konsistenz ist allerdings dergestalt, dass ich nicht daran glaube, jemals etwas davon aus der Dressierdüse herausschäumen sehen zu können. We’ll see.

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