Gefunden auf Twitter:
Wer jetzt nicht über den Atomaustieg diskutieren will, darf nach terroristischen Anschlägen auch nicht über neue Sicherheitsgesetze reden.
Nennt mich von mir aus utopischen Spinner oder Ökofundi. Damit kann ich gut leben. Aber wenn ich jetzt wieder das Geschwätz von den ach so sicheren Anlagen hier bei uns höre, bekomme ich das kalte Kotzen.
In der ersten Lektion Risikomanagement kriegt man üblicherweise zu hören, dass zu einer sauberen Risikoabschätzung die zwei Parameter «Eintrittswahrscheinlichkeit» und «Schadensausmass» gehören. Letzterer wird nur zu gerne von den Kraftwerksbetreibern und ihren Lobbyisten ignoriert. Natürlich ist ein Windkraftwerk nicht unbedingt erdbebensicher. Selbstverständlich kann auch eine Staumauer im dümmsten Fall bersten. Und dann gibt es garantiert Tote. Aber es gibt deswegen wohl kaum Langzeitfolgen wie gehäuft auftretende Krebserkrankungen oder Gendefekte. Und kein auf Jahrzehnte oder Jahrhunderte unbewohnbares Gebiet.
In einer Zone im Umkreis von 40 Kilometern um jedes beliebige Schweizer AKW leben mindestens 1 Million Menschen. Viel Spass beim Umsiedeln in die Bündner Bergtäler, wenn der Ernstfall eintritt.
BTW: Bezahlen würde die Folgen einer Katastrophe (gemäss Studien würden schätzungsweise um die 4000 Milliarden Franken anfallen) natürlich die öffentliche Hand, also wir alle, und sicher nicht die Kraftwerksbetreiber. Deren Haftung beträgt lächerliche 2 Milliarden Franken. Die Autos auf dem Parkplatz vor dem Kraftwerk sind zusammengenommen besser versichert!

„sie leben in Zone 3“ – sehr beruhigend… http://www.sichererstrom.ch/images/stories/pdf/Greenpeace_Zonenpass_Z3_sie_leben_D.pdf
Mahnwachen jetzt! http://greenpeace.ch/mahnwache (auch in Luzern – Mi 18h!)
Unterschreiben! http://www.akw-nein.ch/2011/03/petition-atomausstieg-jetzt/
Spinner! Ökofundi!!
Es ist leider immer noch keine sinnvolle Alternative vorhanden. Also Atomstrom: JA
Mit deinen fundierten Argumenten redest du mich ja in Grund und Boden, ich staune. Ich kann dir sehr gerne noch ein paar weitere Gründe für den Ausstieg und sinnvolle Alternativen nennen. Auf eine Diskussion mit anonymen Feiglingen lasse ich mich aber nicht ein.