Ich hatte keine Lust, mir etwas Schlaues zum Kochen auszudenken. Und dann lande ich momentan immer wieder bei feinen Wähen. Am Wochenende war es ein Kabis-Hackfleisch-Kuchen.
Hackfleisch anbraten, gehackte Zwiebel dazu, ebenso ein in Streifen geschnittener Weisskohl. Dünsten, mit einem Schluck Roten ablöschen und zugedeckt garen. Ich habe wohl nach etwa 20 Minuten den Kabis für genügend weich befunden. Dann wurde abgeschmeckt, neben Salz und Pfeffer auch mit feiner Demi Glace: Kohl und Bratensaucengeschmack sind für mich untrennbar verbunden – muss ein altes Kindheitstrauma sein.
Wenn das Gemüse nicht mehr kochend heiss ist, wird ein zerquirltes Ei darunter gemischt und das ganze Zeug auf einen ausgewallten Kuchenteig gegeben. Ein paar Flocken geriebener Käse obendrauf und dem Ofen anvertrauen, bis man es vor lauter Hunger halt einfach nicht mehr aushält.
