Es weihnachtet langsam. Und obwohl die Grossverteiler seit Ende Oktober bereits Christbaumschmuck verscherbeln, hat mich die Feiertagsstimmung noch nicht gepackt. Oder vielleicht gerade deswegen. Höchste Zeit also, sich über Geschenke Gedanken zu machen. Also über jene, die ich mir selber schenken will – so ein Fest ist immer eine sehr praktische Ausrede für längst fällige unnötige Anschaffungen. Da braucht man sich viel weniger zu rechtfertigen.

Ein gutes Messer für die Küche wär doch mal was. Ein Santoku zum Beispiel. So richtig gross und scharf. Die Verletzungsgefahr sinkt ja bekanntlich mit zunehmender Schärfe und Grösse. Weil man weniger säbeln muss und das Messer besser führen kann.
Wie es das Internet so mit sich bringt, findet man natürlich sofort wunderbare und edle Waffen. Zum Beispiel von der traditionsreichen Messerschmiede Güde in Solingen. Deren Produktreihe aus Damaszenerstahl (wunderschönes pdf, unbedingt anschauen!) lässt einen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber bei den Preisen – EUR 1325, beim Schweizer Importeur ergibt das CHF 2500 – müsste ich doch zunächst mit meinem Chef über einen allfälligen Jahresendbonus diskutieren gehen. Und bei meinen Lieben rechtfertigen, Weihnachten hin oder her…