Winterausläufer

Ganz geschwind, bevor der Winter zu Ende geht – ist er meines Erachtens zwar bereits, und komme mir bitte niemand mehr mit Skifahren! –, hier mein absolutes Lieblings-Hammer-Käsekuchenrezept. Ihr wisst ja, in der kalten Jahreseit mag ichs in der Küche heiss und deftig und nahrhaft. Und darum ist wohl auch dieses Gericht der Alptraum von so mancher Ernährungsberaterin.

Wir starten mit einem runden Kuchenteig, 28 cm, der auf einem ebenso runden Blech landet und mit der Gabel grosszügig eingestochen wird. Ganz fein wird der Kuchen natürlich mit einem selbstgemachten Teig.

Dann:

200 g Greyerzer
200 g Emmentaler
(Am liebsten mag ich die höhlengereiften rezenten Versionen der beiden Käse – es dürfen nach Belieben natürlich auch andere Sorten sein. Aber bitte kein «Reibkäse» aus dem Plastikbeutel!)
200 g Speckwürfel (ja, es geht selbstverständlich auch vegetarisch)
1 grosse Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Kräuter, Paprika
3 Eier, verquirlt
2.5 dl Rahm

Den Käse zerkleinern. Grob reicht völlig aus; ich verwende jeweils die Reibe, mit der ich auch Kartoffeln zu Rösti verarbeite. In einer grossen Schüssel wird er sodann mit dem Speck, den gehackten Lauchgewächsen, den Gewürzen und den Eiern gut vermischt. Zuletzt hebt man den steifgeschlagenen Rahm darunter. Die ganze Masse auf den Teig geben und ca. 30 Minuten bei 200 °C backen.

Habe ich schon erwähnt, dass der Käsekuchen sehr nahrhaft ist? Zusammen mit einem feinen Salat (wir wollen schliesslich die Götter der Ernährungsberatung milde stimmen) reicht ein kleines Stück, um für ein paar Stunden über die Runden zu kommen.

Apropos Lauchgewächse: Wusstet ihr, dass Zwiebel (Allium cepa) und Knoblauch (Allium sativum) botanisch eng miteinander verwandt sind? Was ich nicht alles lerne mit diesem Blog!

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