Dass sich das mit der Resistenz sogar zu einer Serie entwickeln würde, war ja irgendwie absehbar. Diesmal nicht Kaffee, sondern Schuhe: Ich packe meine Füsse seit geraumer Zeit mehrheitlich in Modelle einer amerikanischen Firma. Die sind sehr bequem und – für mich wichtigster Punkt – haben gute Sohlen. Zufällig mitlesende OrthopädInnen können mich vielleicht bei Gelegenheit einmal beraten, was ich falsch mache, dass ich bei den meisten Schuhen die Sohle innert kurzer Zeit herunterlaufe.
Hier war nun aber etwas anderes für einen Neukauf ausschlaggebend. Innert Wochenfrist haben sich bei zwei Paar Schuhen die Stoffschlaufen, wo die Schnur durchgenestelt wird (anwesende Schuhprofis: haben die einen Namen?), für immer verabschiedet. Nein, ich reisse nicht bis zur Besinnungslosigkeit, wenn ich meine Treter binde. Ich hatte bislang immer das Gefühl, eine ähnliche Technik anzuwenden wie die grosse Mehrheit.
Beim grauroten Modell scheint es wirklich ein Serienfehler zu sein: ein knappes halbes Jahr nach dem Kauf ist mir das Band am selben Ort gerissen und der Schuh auf Garantie ersetzt worden. Der Ersatz hielt auch nur gerade fünf Monate. Ein Jammer: bequemere Schuhe habe ich wohl noch nie getragen.
Um auf die Artikelüberschrift zurückzukommen: dreimal dürft ihr raten, welche Marke ich beim heutigen Kauf berücksichtigt habe…

