{"id":777,"date":"2010-02-04T11:23:32","date_gmt":"2010-02-04T10:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/?p=777"},"modified":"2010-01-31T11:24:47","modified_gmt":"2010-01-31T10:24:47","slug":"wo-kommt-das-fleisch-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2010\/02\/04\/wo-kommt-das-fleisch-her\/","title":{"rendered":"Wo kommt das Fleisch her?"},"content":{"rendered":"<p>Vegis und zartbesaitete Gem\u00fcter schauen jetzt bitte weg oder alternativ irgendeinem Gem\u00fcse beim Wachsen zu.Wer sich hingegen wie ich gerne dem Fleischgenuss hingibt, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein, wie aus dem \u2013 j\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6h \u2013 herzig herumgrunzenden Schweinchen ein Steak oder eine Bratwurst entsteht.<\/p>\n<p>Eine Gruppe von Enthusiasten in Deutschland hat das 1:1 miterleben wollen und das <a href=\"http:\/\/porkcamp.com\/\" target=\"_blank\">Porkcamp<\/a> ins Leben gerufen. In der Ausschreibung klingt das so:<\/p>\n<blockquote><p>Porkcamp wird eine Veranstaltung sein, bei der \u00fcber ein Wochenende hinweg Schweine geschlachtet und verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Wir werden wursten und braten, Metzgerfr\u00fchst\u00fccke zu uns nehmen und zu unseligen Zeiten unfiltriertes Landbier trinken. Wir werden uns \u00fcber Tierhaltung unterhalten, \u00fcber alte Rezepte und neue Ideen. Und wir  werden Schweine von Kopf bis Fuss verarbeiten und essen. Es wird das allerbeste Wochenende aller Zeiten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn so ein totes Schwein von Borsten befreit und ausgenommen wird, sieht das folgendermassen aus:<\/p>\n<object width=\"425\" height=\"344\"><param name=\"movie\" value=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/kvCsZeYvB_4\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"never\"><\/param><param name=\"allownetworking\" value=\"internal\"><\/param><param name=\"flashvars\" value=\"\" \/><embed src=\"https:\/\/www.youtube.com\/v\/kvCsZeYvB_4\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"never\" allownetworking=\"internal\" allowfullscreen=\"true\" width=\"425\" height=\"344\" flashvars=\"\"><\/embed><\/object>\n<p>(Wie gesagt, Zartbesaitete und Magenlabile sollen bitte nicht hinsehen. Und wer wegen dieses Videos zum Vegi wird, hat es ohnehin nicht besser verdient!)<\/p>\n<p>So w\u00fcrde- und sinnvoll, wie am Porkcamp mit unseren Fleischlieferanten umgegangen wird (und mit sinnvoll meine ich auch, dass hier eben das ganze Tier und nicht nur das Filet verarbeitet wird), so gehts nat\u00fcrlich leider l\u00e4ngst nicht in jedem Schlachthaus zu und her. Als Konsument kann ich das aber sehr gut steuern und kann Fleisch geniessen, dessen \u00abHerstellung\u00bb ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Oder wie das in der Text- und Bildersammlung <a href=\"http:\/\/porkcamp.com\" target=\"_blank\">hier<\/a> sehr sch\u00f6n gesagt wird:<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe gesehen, wie ein Schwein get\u00f6tet wird, damit wir sein Fleisch essen k\u00f6nnen. Das bleibt h\u00e4ngen. Was aber auch h\u00e4ngen bleibt: Dass das kein barbarischer Akt sein muss, wenn nicht industriell  geschlachtet wird, wenn Tiere als Nutztiere, aber nicht als Rohmaterial  behandelt werden. Dass die Perversion nicht im Fleischfressertum liegt, sondern in der Herausl\u00f6sung aus dessen eigentlichem Kontext. Dass der  Satz: \u00abBei uns ist das oberste Gebot der Respekt vor dem Tier\u00bb aus dem Munde eines Schlachters nicht zynisch sein muss, sondern die Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass ich guten Gewissens Fleisch essen kann:  Als Fleischfresser, nicht als Tierqu\u00e4ler.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vegis und zartbesaitete Gem\u00fcter schauen jetzt bitte weg oder alternativ irgendeinem Gem\u00fcse beim Wachsen zu.Wer sich hingegen wie ich gerne dem Fleischgenuss hingibt, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein, wie aus dem \u2013 j\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6h \u2013 herzig herumgrunzenden Schweinchen ein Steak oder eine Bratwurst entsteht. 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