{"id":695,"date":"2010-01-22T10:20:34","date_gmt":"2010-01-22T09:20:34","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/?p=695"},"modified":"2010-01-21T21:41:47","modified_gmt":"2010-01-21T20:41:47","slug":"spring-surprise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2010\/01\/22\/spring-surprise\/","title":{"rendered":"spring surprise"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal Basics: Teigwarengratin. Allerdings wie \u00fcblich ein bisschen frisiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr zwei Personen werden 200 g Teigwaren al dente gekocht. Eine kompakte Sorte, die eine Sauce gut aufnehmen kann, eignet sich besonders gut. Ich erinnere mich gerne an einen ehemaligen WG-Kumpel, der f\u00fcr alle Arten von Hartweizen-Erzeugnissen ausschliesslich den Begriff \u00abNudel\u00bb verwendete. Wir sind hier \u2013 ganz der kulinarischen Aufkl\u00e4rung verpflichtet \u2013 nat\u00fcrlich sehr genau: Dieses Mal kamen die kleinen Spiralfedern, die Fusilli bucati corti von Voiello (trafilata al bronzo, also durchs Bronzemodel gedr\u00fcckt und deshalb mit rauher, die Sauce magisch anziehender Oberfl\u00e4che) zum Einsatz. Kurz vor Ende des al-dente-Kochvorgangs kommen zwei fein geschnittene Peperoni mit ins Kochwasser, auf dass sie nicht ganz roh im Gratin landen.<\/p>\n<p>Die abgetropften Teigwaren und Peperoni landen dann in einer feuerfesten Form. FreundInnen des Fleischgenusses h\u00e4uten eine rohe Schweinsbratwurst, zerzupfen sie zu kleinen B\u00e4llchen und dr\u00fccken diese in die Teigwarenmasse hinein.<\/p>\n<p>Aus ordentlich Oliven\u00f6l, einem L\u00f6ffel Mehl und 4 dl Milch wird eine weisse Sauce produziert. F\u00fcr eine sch\u00f6ne Farbe kommen 2 EL Tomatenp\u00fcree dazu. Ich w\u00fcrze sie gerne mit H\u00fchnerbouillon und einem Schluck Marsala. Und mit einer gehackten Zwiebel, ein Geheimtip!<br \/>\nUm die Sauce \u00ab<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sauce_Mornay\" target=\"_blank\">Mornay<\/a>\u00bb taufen zu k\u00f6nnen (und um das Aroma noch ein wenig aufzubessern), kann man eine Hand voll Reibk\u00e4se darin schmelzen.<\/p>\n<p>Dann kommt die weisse Pracht \u2013 welchen Namens auch immer \u2013 \u00fcber die Teigwaren und die Form ca. 20 Minuten in den heissen Ofen. Am besten wird der Spass, wenn der Gratin eine sch\u00f6ne Farbe bekommt, die Sauce aber noch nicht vollst\u00e4ndig aufgesogen und verschwunden ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/IMG_1237.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-696\" title=\"Teigwaren in Bestform\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/IMG_1237-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>(ja, 100 Punkte f\u00fcr alle, die das Titelzitat richtig zuordnen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal Basics: Teigwarengratin. Allerdings wie \u00fcblich ein bisschen frisiert. F\u00fcr zwei Personen werden 200 g Teigwaren al dente gekocht. Eine kompakte Sorte, die eine Sauce gut aufnehmen kann, eignet sich besonders gut. Ich erinnere mich gerne an einen ehemaligen WG-Kumpel, der f\u00fcr alle Arten von Hartweizen-Erzeugnissen ausschliesslich den Begriff \u00abNudel\u00bb verwendete. Wir sind hier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4],"class_list":["post-695","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-gekocht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=695"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":734,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/695\/revisions\/734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}