{"id":288,"date":"2009-12-15T16:14:57","date_gmt":"2009-12-15T15:14:57","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/wordpress\/?p=288"},"modified":"2009-12-15T21:31:47","modified_gmt":"2009-12-15T20:31:47","slug":"weinen-mit-rossini","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2009\/12\/15\/weinen-mit-rossini\/","title":{"rendered":"weinen mit Rossini"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche w\u00e4hrend einer Bahnfahrt wieder einmal Rossinis \u00abPetite Messe Solennelle\u00bb geh\u00f6rt. Ein grandioses Werk, das mir fast bei jedem Satz die Tr\u00e4nen in die Augen treibt, so unerh\u00f6rt sch\u00f6n ist es. Der Schlusssatz \u00abAgnus Dei\u00bb zum Beispiel \u2013 in der Originalfassung mit Klavier und Harmonium sehr subtil instrumentiert \u2013, eine Alt-Arie, wo der Chor jeweil zum \u00abDona nobis pacem\u00bb wie aus der Ferne einsetzt. Oder das \u00abCrucifixus\u00bb, tragisch-sch\u00f6n vom Sopran gesungen. Schon beim blossen Beschreiben bekomme ich eine G\u00e4nsehaut.<\/p>\n<p>Und dann muss ich jeweils an einen anderen Wesenszug des Herrn Rossini denken, den des Genussmenschen und Gourmets. Von ihm ist folgendes unsterbliches Zitat \u00fcberliefert:<\/p>\n<blockquote><p>Ho pianto tre volte nella mia vita: quando mi fischiarono la prima opera, quando sentii suonare Paganini e quando mi cadde in acqua, durante una gita in barca, un tacchino farcito ai tartufi<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf deutsch also in etwa (nein, ich habs nicht selbst \u00fcbersetzt; Italienisch geh\u00f6rt bei mir leider nicht ins Repertoire):<\/p>\n<blockquote><p>Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen h\u00f6rte und als bei einem Bootspicknick ein getr\u00fcffelter Truthahn \u00fcber Bord fiel.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche w\u00e4hrend einer Bahnfahrt wieder einmal Rossinis \u00abPetite Messe Solennelle\u00bb geh\u00f6rt. Ein grandioses Werk, das mir fast bei jedem Satz die Tr\u00e4nen in die Augen treibt, so unerh\u00f6rt sch\u00f6n ist es. Der Schlusssatz \u00abAgnus Dei\u00bb zum Beispiel \u2013 in der Originalfassung mit Klavier und Harmonium sehr subtil instrumentiert \u2013, eine Alt-Arie, wo der Chor [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[17],"class_list":["post-288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-gehort"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=288"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":296,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288\/revisions\/296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}