{"id":2776,"date":"2014-11-13T06:29:50","date_gmt":"2014-11-13T05:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/?p=2776"},"modified":"2014-11-06T18:31:12","modified_gmt":"2014-11-06T17:31:12","slug":"raffiniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2014\/11\/13\/raffiniert\/","title":{"rendered":"raffiniert"},"content":{"rendered":"<p>Wenn hoher Besuch angek\u00fcndigt ist, greift man bisweilen tief in die Trickkiste. Diesmal war ein <strong>Polpettone al Tonno<\/strong> angesagt, die traditionelle italienische Arme-Leute-Variante zum grossen Bruder Vitello tonnato. Seien wir ehrlich: Ein guter Polpettone schl\u00e4gt jedes Vitello um L\u00e4ngen, der Aufwand lohnt sich unbedingt!<\/p>\n<blockquote><p>2 grosse Scheiben Brot<br \/>\n125 cl Milch<br \/>\n400 g Thon in \u00d6l eingelegt (Einf\u00fcllgewicht, das \u00d6l brauchen wir auch)<br \/>\n1 Bund Petersilie, gehackt<br \/>\n4 Sardellenfilets<br \/>\n2 Eier<br \/>\n100 g Parmesan, gerieben<br \/>\n1 Zitrone, abgerieben Schale und Saft<br \/>\nSalz, Pfeffer<br \/>\nPaniermehl nach Bedarf<\/p><\/blockquote>\n<p>Brot ohne die Rinde zerzupfen und in der Milch kurz einweichen. Die Rinde verwende ich jeweils gleich fein gecuttert als Paniermehl, hab sonst ich ja nie vorr\u00e4tig. Das eingeweichte Brot ausdr\u00fccken, zusammen mit dem Thon und den Sardellenfilets mit dem Stabmixer p\u00fcrieren.<\/p>\n<p>In einer Sch\u00fcssel die Eier verquirlen. Petersilie, Parmesan und Zitrone (Schale und Saft) darunterr\u00fchren und mit der Thon-Masse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Masse zu wenig fest ist, kann nun mit dem Paniermehl etwas nachgearbeitet werden.<\/p>\n<p>Nun ein grosses St\u00fcck Klarsichtfolie flach ausbreiten, fast der schwierigste Part des Rezepts. Die Masse daraufgeben und zu einer Wurst formen. Dabei die Folie m\u00f6glichst satt und ohne Lufteinschl\u00fcsse um den Polpettone ziehen. Ich schn\u00fcre die Folien-Enden jeweils separat ab, bevor ich die Rolle in ein K\u00fcchentuch wickle und da noch einmal mit Schnur abbinde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_3034-1200.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2777 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_3034-1200-400x250.jpg\" alt=\"nach dem Garen, immer noch gut verschn\u00fcrt\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieses grosse Bonbon kommt nun in eine passende hohe Gratinform. Diese wird mit kochendem Wasser gef\u00fcllt, so dass der Polpettone zu gut zwei Dritteln bedeckt ist. Im 180 Grad heissen Ofen l\u00e4sst man ihn nun w\u00e4hrend einer Stunde gar ziehen. Von Zeit zu Zeit wendet man mit viel Feingef\u00fchl, dass jede Seite gleichm\u00e4ssig Hitze bekommt.<\/p>\n<p>Nach dem Garen hebt man den Polpettone aus dem Wasser und l\u00e4sst ihn abk\u00fchlen. Im K\u00fchlschrank h\u00e4lt er sich \u00fcber eine Woche, zwei Stunden sollten es mindestens sein.<\/p>\n<p>Serviert wird mit einer Kr\u00e4utersauce:<\/p>\n<blockquote><p>1 Peperoncino, je nach Sch\u00e4rfebedarf, fein gehackt<br \/>\n1 Bund Petersilie, gehackt<br \/>\n\u00bd Bund Basilikum, gehackt<br \/>\n6 EL Mayonnaise<br \/>\n1 EL Senf<br \/>\n1 Becher griechisches Joghurt oder Saurer Halbrahm<br \/>\nSalz und Pfeffer<\/p><\/blockquote>\n<p>Alle Zutaten gut mischen und abschmecken. Idealerweise produziert man sie rechtzeitig: Sie wird fester, wenn sie nach dem Mischen erneut k\u00fchl gestellt werden kann. Zusammen mit einer Salatgarnitur eine wunderbare Vorspeise f\u00fcr ein gediegenes Essen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_3071-1200.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-2778\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/IMG_3071-1200-400x250.jpg\" alt=\"servierbereit\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn hoher Besuch angek\u00fcndigt ist, greift man bisweilen tief in die Trickkiste. Diesmal war ein Polpettone al Tonno angesagt, die traditionelle italienische Arme-Leute-Variante zum grossen Bruder Vitello tonnato. 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