{"id":1503,"date":"2010-08-29T10:59:16","date_gmt":"2010-08-29T08:59:16","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/?p=1503"},"modified":"2010-08-28T22:01:22","modified_gmt":"2010-08-28T20:01:22","slug":"gutes-aus-alter-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2010\/08\/29\/gutes-aus-alter-zeit\/","title":{"rendered":"Gutes aus alter Zeit"},"content":{"rendered":"<p>Einfachste Zutaten und solides Handwerk ergeben oft ganz tolle Mahlzeiten. Und wenn der Koch bei der Pr\u00e4paration wie beim guten alten Hackbraten mit beiden Armen bis fast zu den Ellbogen im Essen versinken darf, erh\u00f6ht das den Spassfaktor massiv.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/IMG_1275.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1504\" title=\"man at work\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/IMG_1275-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das geht nat\u00fcrlich nur mit der ganz grossen Masse f\u00fcr 80 hungrige M\u00e4uler. Im Kleinhaushalt sieht die Zutatenliste bescheidener aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">750 g Gehacktes Dreierlei<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">2 Zwiebeln<br \/>\n2 Knoblauchzehen<br \/>\n1 Bund Petersilie<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1 dl Milch<br \/>\n2 St\u00fcck Weissbrot, ohne Rinde<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1 Ei<br \/>\n1 KL Salz<br \/>\n\u00bd KL Streuw\u00fcrze, z.B. ein feines Fleischgew\u00fcrz<br \/>\n1 Msp Curry<br \/>\n1 KL italienische Kr\u00e4utermischung<br \/>\n\u00bd dl Weisswein<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">1 dl Fleischbr\u00fche oder Rotwein<br \/>\n4 dl Bratensauce oder Demi Glace, anger\u00fchrt<\/p>\n<p>Zwiebeln und Knoblauch hacken und zusammen mit der ebenfalls gehackten Petersilie kurz and\u00fcnsten und ausk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p>Das Brot fein zerzupfen und in der Milch zu einem undefinierbaren homogenen Brei zerfallen lassen.<\/p>\n<p>Dann alle Zutaten bis und mit Weisswein mit Wonne sorgf\u00e4ltig vermischen. Von Hand ist es am sch\u00f6nsten. Die Fleischmasse zu einem Braten formen (falls die Konsistenz dies nicht zulassen sollte, mit etwas Paniermehl nachtrocknen) und in eine eingefettete tiefe Form setzen.<br \/>\nMit 10 kg Fleisch gibt das solche Prachtsdinger:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/IMG_1294.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1505\" title=\"ready to go\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/IMG_1294-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Zeug kommt nun f\u00fcr eine knappe Stunde in den 220 \u00b0C heissen Ofen. Die ersten zehn Minuten trocken, bis das Fleisch leichte Br\u00e4une annimmt. Dann wird mit Rotwein ein erstes Mal aufgegossen und anschliessend regelm\u00e4ssig mit etwas Bratensauce benetzt, damit der Hackbraten eine sch\u00f6ne Kruste erh\u00e4lt. Zusammen mit einem Kartoffelgratin ergibt das ein sensationelles Essen. Und unbedingt immer zu viel Braten produzieren: die kalten Reste schmecken noch einmal so gut.<\/p>\n<p>(Und nicht dass mir wegen der Latex-Handschuhe im ersten Bild jemand denkt, ich w\u00e4re ein  Hygienefanatiker. Ein Koch muss mit blossen H\u00e4nden arbeiten! Zu besagter Zeit hatte ich aber der K\u00e4lte wegen rissige  H\u00e4nde, deren Heilung durch Fleischkontakt nicht gef\u00f6rdert worden w\u00e4re.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfachste Zutaten und solides Handwerk ergeben oft ganz tolle Mahlzeiten. Und wenn der Koch bei der Pr\u00e4paration wie beim guten alten Hackbraten mit beiden Armen bis fast zu den Ellbogen im Essen versinken darf, erh\u00f6ht das den Spassfaktor massiv. Das geht nat\u00fcrlich nur mit der ganz grossen Masse f\u00fcr 80 hungrige M\u00e4uler. 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