{"id":1331,"date":"2010-06-05T10:07:11","date_gmt":"2010-06-05T08:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/?p=1331"},"modified":"2010-06-05T10:07:11","modified_gmt":"2010-06-05T08:07:11","slug":"slow-food-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/2010\/06\/05\/slow-food-ii\/","title":{"rendered":"slow food II"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Cliffhanger von letzter Woche gibts hier selbstverst\u00e4ndlich noch den zweiten Teil der Produktion des Nicht-Knet-Brotes. 24 Stunden langsames Gehenlassen ergeben einen Teig von einer wunderbar sch\u00f6nen feuchtelastischen Konsistenz. Der unheimlich gut duftet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1806.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1333\" title=\"Arbeitsschluss f\u00fcr die Hefe\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1806-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Werden Arbeitsfl\u00e4che und H\u00e4nde gut bemehlt, l\u00e4sst sich der Teig gut von beiden Seiten zusammenfalten. Auf diesen Schreck darf er sogleich eine weitere halbe Stunde ruhen, w\u00e4hrenddessen der Backofen \u2013 und darin ein gusseiserner Br\u00e4ter mit Deckel \u2013 auf 250 \u00b0C erhitzt wird. Dann muss schnell gearbeitet werden: Br\u00e4ter aus dem Ofen, Teig hineinschmeissen und den Topf zugedeckt wieder in die Hitze stellen. Eine halbe Stunde lang wird nun geschlossen gebacken. Damit soll die Feuchtigkeit zusammengehalten werden (und das Beschwaden eines Profi-Ofens simuliert werden).<\/p>\n<p>Nach einer geheimnisvollen halben Stunde (Ofen oder Topf \u00f6ffnen ist streng verboten) kommt der Deckel weg, und das Brot darf w\u00e4hrend einer Viertelstunde die volle Hitze geniessen. Wer alle Handgriffe ohne Brandblasen hinkriegt, darf sich \u00abvon\u00bb nennen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1818.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1334\" title=\"heiss\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1818-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach kommt das Brot aus dem Ofen und zum Abk\u00fchlen auf ein Gitter. Und arbeitet da noch weiter: W\u00e4hrend des Abk\u00fchlvorgangs knackt es vernehmlich in der Kruste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1825.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1335\" title=\"mmh\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1825-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was soll ich sagen? Selten so gutes Brot gegessen. Ein ungeahntes Aroma, das man aus einer einfachen Weizen- und Roggenmehlmischung herausholen kann. Eine fantastische Konsistenz. Und eine Haltbarkeit, die Migros-Brot vor Neid erblassen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1827.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-1336\" title=\"mmh\" src=\"https:\/\/michaelbuechler.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/IMG_1827-400x250.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"250\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und somit schulde ich euch lediglich noch die Zutaten, \u00fcbersetzt ins metrische System (wieso die Amis immer noch mit Tassen und Gallonen arbeiten, soll mir bitte mal einer erkl\u00e4ren):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">3 dl Wasser<br \/>\n1\/4 Hefew\u00fcrfel (ca. 10 g)<br \/>\n1.25 KL Salz<br \/>\n400 g Mehl (bei mir Bio-Bauernmehl vom anderen Grossverteiler)<\/p>\n<p>Hefe und Salz von Hand im Wasser aufl\u00f6sen. Mehl dazugeben und von Hand rasch zu etwas Teigartigem zusammenmengen. Klarsichtfolie auf den Teig, damit er nicht austrocknet, und an einem warmen Ort gehenlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Cliffhanger von letzter Woche gibts hier selbstverst\u00e4ndlich noch den zweiten Teil der Produktion des Nicht-Knet-Brotes. 24 Stunden langsames Gehenlassen ergeben einen Teig von einer wunderbar sch\u00f6nen feuchtelastischen Konsistenz. Der unheimlich gut duftet. Werden Arbeitsfl\u00e4che und H\u00e4nde gut bemehlt, l\u00e4sst sich der Teig gut von beiden Seiten zusammenfalten. 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