bildlos

Der Sommer war sehr gross. Bevor sich der Schatten auf die Sonnenuhren legt, müssen hier zwei Rezepte verewigt werden. Im Schweisse unseres Angesichts ist leider das Fotografieren vergessen gegangen. Die geneigte Leserin visualisiert sich den Genuss selbständig!

Schweinsbraten mit Salbei und Knoblauch: War eine Verlegenheitslösung, weil an diesem Tag der Regen das traditionelle Anfeuern des Holzkohlegrills verhindert hat. Das Rezept sieht so aus: Zwei Dutzend frische Salbeiblätter werden fein gehackt, mit 8 gepressten Knoblauchzehen und einem guten Schluck Olivenöl vermischt. Ein grosses Stück Schweinsbraten vom Hals – mit Küchenschnur zu einer adretten Rolle verpackt – wird rundum mit einem spitzen Messer angestochen und mit der Salbei-Masse gespickt. Mit dem Rest davon reibt man den Braten schön gleichmässig ein. Rundum gut salzen und dann in den 200 °C heissen Ofen zum Anbraten. Wir haben ihn zusammen mit einem Schluck Weisswein in einen Bratschlauch verpackt, das geht am Einfachsten. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 170 °C absinken lassen und das Fleisch fertig braten. Unser fast 2 kg schweres Stück habe ich total rund 2 Stunden im heissen Rohr gelassen. Während am Schluss der Braten vor dem Tranchieren kurz ruht, kann man die Sauce montieren und die Leute zu Tisch rufen.

Dazu gabs einen Kartoffelsalat mit steirischer Note. Kartoffeln weich kochen, noch heiss schälen, in Scheiben schneiden, flach auslegen und mit Bouillon übergiessen. Die Sauce dazu: eine gehackte rote Zwiebel, Apfelessig, Gemüsebouillon und Senf gut mischen, dann ein paar Löffel Kürbiskernöl unterrühren (emulgiert sehr schlecht!) und lagenweise mit den Kartoffeln in eine Schüssel geben und ziehen lassen.

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